Profil

Forum Literalitätsforschung ist eine Rubrik der Zeitschrift Leseräume, in der aktuelle Studien zu literalen Erwerbs- und Vermittlungsprozessen in schulischen und hochschulischen Kontexten vorgestellt werden können.

Ziel ist es, (Teil-)Ergebnisse von Dissertationsprojekten sowie Forschungsprojekten, an denen Nachwuchskräfte maßgeblich beteiligt sind, dem Forschungsdiskurs zugänglich zu machen – und zwar im jeweiligen Stadium ihrer Umsetzung: Sowohl die theoretisch fundierte Darstellung der Anlage einer Studie als auch methodologische und methodische Überlegungen oder die Präsentation und Diskussion von Forschungsbefunden können im Fokus der Beiträge stehen.

Nicht aufgenommen werden hingegen programmatische Äußerungen, Debattenbeiträge, Besprechungen und Rezensionen sowie Artikel, die ausschließlich bereits Bekanntes wiedergeben oder didaktisch aufbereiten.

Forum Literalitätsforschung versteht sich als Plattform für den wissenschaftlichen Nachwuchs von den ersten akademischen Forschungsarbeiten bis in die Post-Doc-Phase. Wir ermuntern Personen in diesen Phasen ausdrücklich dazu, ihre Beiträge dem deutschdidaktischen Forschungsdiskurs zur Verfügung zu stellen und früh sichtbar zu machen. Projektleiter*innen auf der Stufe der Professur können als Zweit-, Dritt-, oder Viertautor*innen mitwirken; eine Erstautorschaft von Professor*innen schließt diese Rubrik allerdings aus.

Das Anforderungsprofil der Rubrik ist durch zwei Pole gekennzeichnet:

  • Es ist niedrigschwellig im Blick darauf, dass zu größeren wie kleineren Projekten im Kontext der Literalitätsforschung jederzeit ein strukturiertes Abstract (s. u.) eingereicht werden kann und nicht der Status der Verfasser*innen, sondern die Qualität der zu erwartenden Publikation maßgeblich ist.

  • Es ist hochschwellig im Blick darauf, dass die Qualität der Publikation hohen wissenschaftlichen Ansprüchen genügen muss. Um diesen Ansprüchen zu entsprechen, werden alle eingereichten Beiträge durch außenstehende Gutachter*innen anonym begutachtet (Blind Peer Review) und von der Redaktion betreut.

 

Prozess und Begleitung der Veröffentlichung

Wenn Interesse an einer Veröffentlichung in der Rubrik besteht, ist zunächst ein strukturiertes Abstract bei einem der Redaktionsmitglieder (siehe unten) einzureichen. Auf der Basis dieses Abstracts entscheidet die Redaktion, ob ein Beitrag eingereicht werden kann. Gegebenenfalls nimmt die Redaktion mit den Autor*innen Abstimmungen zur Ausrichtung des Beitrags vor.

Liegt der eingereichte und anonymisierte Beitrag vor, geht dieser ins Blind-Peer-Review-Verfahren, d. h. er wird von zwei außenstehenden Gutachter*innen auf der Basis des Begutachtungsbogens eingeschätzt. Die Redaktion ist darum bemüht, gegebenenfalls notwendige Überarbeitungsschritte konstruktiv zu begleiten. Die Begleitung der Beiträge durch die Redaktion stellt ein wichtiges Anliegen der Rubrik dar.

Für die Erstellung der Beiträge gelten die Richtlinien der Zeitschrift Leseräume, die unter dem folgenden Link heruntergeladen werden können: Hinweise für die Manuskriptgestaltung.

 

Redaktion

Die Rubrik Forum Literalitätsforschung hat eine eigene Redaktion, die auf der Grundlage der Außengutachten über die Aufnahme von Beiträgen entscheidet und den etwaigen Veröffentlichungsprozess begleitet.

Mitglieder der Redaktion:

Melanie Bangel (Universität Bielefeld)
E-Mail: melanie.bangel(at)uni-bielefeld.de

Daniel Scherf (Pädagogische Hochschule Heidelberg)
E-Mail: scherf(at)ph-heidelberg.de

Dorothee Wieser (Technische Universität Dresden)
E-Mail: dorothee.wieser(at)tu-dresden.de

 

Bisher erschienene Beiträge

Julia Hodson: „Hm… was diese Buchstaben bedeuten“. Vom Umgang schwacher Leserinnen und Leser mit unbekannten Wörtern beim Lesen  (in der Ausgabe 2, 2015, 195–211) [zum Beitrag]

Stephan Szubert: Das „Anagramm-Training“. Ein exploratives Forschungsprojekt zur Verbesserung des sprachlichen Könnens (in der Ausgabe 2, 2015, 212–226) [zum Beitrag]

Marco Magirius: Klassenanalysen von Kontextpräferenzen Deutschstudierender beim Interpretieren literarischer Texte mittels poLCA und K-Means (erscheint in der Ausgabe 4, 2018) [zum Beitrag]

Marie Lessing-Sattari: Zur Ausprägung und zum Zusammenspiel von Lehrerüberzeugungen zum literarischen Lesen im Deutschunterricht – Darstellung der dokumentarischen Rekonstruktion von domänenspezifischen Überzeugungen und erste Auswertungsergebnisse der Studie LiMet-L (erscheint in der Ausgabe 5, 2018) [zum Beitrag]

Nadja Lindauer / Tim Sommer: Verfahren der Textbeurteilung. Merkmale und Vorzüge eines holistischen Benchmarkratings (erscheint in der Ausgabe 5, 2018) [zum Beitrag]

Valentin Unger / Juliane Rutsch / Eva Keller / Tobias Dörfler / Cornelia Glaser: Pilotierung einer Intervention zur Förderung schreibdidaktischen Wissens bei Lehramtsstudierenden (erscheint in der Ausgabe 5, 2018) [zum Beitrag]

Jochen Heins: Erkennen und Erschließen von Unterrichtssituationen. Hinweise zur Entwicklung der professionellen Unterrichtswahrnehmung aus literaturdidaktischer Perspektive (erscheint in der Ausgabe 6, 2020) [zum Beitrag]

Lis Schüler: Sich Einschreiben in narrative Muster für vorgestellte Erfahrung. Schriftliches Erzählen im Kontext von Wort und Bild (erscheint in der Ausgabe 6, 2020) [zum Beitrag]

Stefan Emmersberger: Der Kommentar in Abitur und Sekundarstufe II. Eine explorative Korpusstudie zu materialgestütztem Schreiben in kommunikativen Kontexten (erscheint in der Ausgabe 6, 2020) [zum Beitrag]

Johannes Vees / Cordula Löffler / Karin Schweizer: Wirksamkeit einer praxisbegleitenden deutschdidaktischen
Professionalisierungsmaßnahme in der Domäne des Schriftspracherwerbs (erscheint in der Ausgabe 6, 2020) [zum Beitrag]