Aus der Forschung

 

Publikationstandards

LeseräumeErgebnisse ist eine Rubrik der Zeitschrift Leseräume, in der Ergebnisse von Forschungs- und Entwicklungsarbeiten aus dem Themengebiet der Zeitschrift veröffentlicht und diskutiert werden können. Aus dieser Ausrichtung ergibt sich ein Anforderungsprofil, das durch zwei Pole gekennzeichnet ist.

  • Es ist niedrigschwellig im Blick darauf, dass neben größeren auch kleinere Arbeiten (z. B. empirische Studien mit kleiner Probandenzahl) und neben Arbeiten von etablierten Wissenschaftler(innen) auch Arbeiten anderer (z. B. von Studierenden und Lehrkräften im Schuldienst) begrüßt werden. Maßgeblich ist ausschließlich die Qualität der Publikation, nicht der Status des oder der Publizierenden.
  • Es ist hochschwellig im Blick darauf, dass die Qualität der Publikation hohen Ansprüchen genügen muss. Wenn Arbeiten eingereicht werden, die vielversprechend erscheinen, aber noch nicht professionellen Standards entsprechen, sieht die Plattform eine ihrer Aufgaben darin, die Überarbeitung zu einem publikationsfähigen Dokument zu begleiten. Um diesem Anspruch zu entsprechen, werden alle für LeseräumeErgebnisse eingereichten Beiträge durch außenstehende Gutachter(innen) anonym begutachtet (Peer Review) und von der Redaktion betreut.

Es sollen Ergebnisse von Forschungs- oder Entwicklungsarbeiten dargestellt werden, wobei das Spektrum der möglichen Beiträge bewusst breit gewählt ist: Aufgenommen werden z. B. empirische Originalarbeiten, theoretisch-begriffliche Arbeiten, Überblicksartikel mit klar umrissenem, weiterführendem Fazit sowie curriculare Konzepte. In jedem Fall müssen neue Ergebnisse enthalten sein (dazu gehören auch empirische Replikationen und empirische Arbeiten mit nicht-signifikantem Resultat). Nicht aufgenommen werden z. B. programmatische Äußerungen, Debattenbeiträge, Besprechungen und Rezensionen sowie Artikel, die ausschließlich bereits Bekanntes wiedergeben oder didaktisch aufbereiten.

 

Entwicklungsperspektiven

Vorgesehen ist, LeseräumeErgebnisse auf mittlere Sicht von einem bloßen Publikationsort zu einer Publikationsplattform auszubauen. Eine Publikation auf der Plattform umfasst dann drei Komponenten:

  • Veröffentlichung. Sie enthält ein Zentraldokument und eine Zusammenfassung, zusätzlich eventuelle Begleit- sowie Belegmaterialien wie z. B. Originaldaten. Das Zentraldokument kann auf die Begleitmaterialien verweisen, muss aber in sich lesbar sein. Es kann – wie auch die Zusammenfassung – in einer oder mehreren Sprachen vorliegen und bleibt trotzdem ein- und dieselbe Publikation. Dieser Bereich wird mit der Annahme der Publikation angelegt und kann danach nicht mehr verändert werden. Die Rechte an den in ihm enthaltenen Dokumenten gehen an Leseräume über.
  • Ergänzungen. Sie enthalten Ergänzungen, die von den Verfassern nachträglich hinzugefügt werden können, z. B. Korrekturen, Erweiterungen, Erwiderungen auf Kritik usw. In diesem Bereich können nur die Verfasser Einträge vornehmen und gegebenenfalls auch wieder löschen. Diese Beiträge gelten nicht als in Leseräume publiziert. Sie unterliegen nicht dem Peer Review.
  • Kommentare. Dieser Bereich ist jedem Nutzer zugänglich, z. B. für Fragen, Kritik usw. Beiträge können jederzeit eingestellt und gelöscht werden. Sie gelten nicht als in Leseräume publiziert.

Die Verfasser einer Publikation können den Kommentar-Bereich sperren.

 

Redaktion

LeseräumeErgebnisse hat eine eigene Redaktion, die auf der Grundlage der Außengutachten über die Aufnahme  von Beiträgen entscheidet. Die Publikation eines Beitrags erfordert zusätzlich die Zustimmung der Herausgeber(innen) der Zeitschrift Leseräume. Manuskripte für LeseräumeErgebnisse werden an eines der Mitglieder der Redaktion erbeten.

Mitglieder der Redaktion:

Reinold Funke (Pädagogische Hochschule Heidelberg)
E-Mail: funke(at)ph-heidelberg.de

Dorothee Wieser (Technische Universität Dresden)
E-Mail: dorothee.wieser(at)tu-dresden.de

 

Bisher erschienene Beiträge

Julia Hodson: „Hm… was diese Buchstaben bedeuten“. Vom Umgang schwacher Leserinnen und Leser mit unbekannten Wörtern beim Lesen  (in der Ausgabe 2, 2015, 195–211) [zum Beitrag]

Stephan Szubert: Das „Anagramm-Training“. Ein exploratives Forschungsprojekt zur Verbesserung des sprachlichen Könnens (in der Ausgabe 2, 2015, 212–226) [zum Beitrag]

Marco Magirius: Klassenanalysen von Kontextpräferenzen Deutschstudierender beim Interpretieren literarischer Texte mittels poLCA und K-Means (erscheint in der Ausgabe 4, 2017) [zum Beitrag]